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IKDG Exkursion

Verdichter, Brennkammern und Thermodynamik

Am Dienstag hatten wir die Gelegenheit das Institut für Kraftwerkstechnik, Dampf- und Gasturbinen (IKDG) zu besuchen. Von der Institutsleitung, Professor Wirsum persönlich, haben wir einen anschaulichen Überblick über die verschiedenen Forschungsfelder des IKDG bekommen und mehr darüber gelernt, welche Rolle diese Forschung auch zukünftig bei der Energiewende spielen kann.

Besonders für die Maschinenbauer:innen unter unseren Mitgliedern war es sehr interessant einige Inhalte aus dem Studium wiederzuerkennen. Die praktische und aktuelle Relevanz ließ so manchen mit neuen Augen auf die doch oft abstrakte und theoretisch wirkende Thermodynamik schauen.

Im Anschluss an die Einführung konnten wir uns die verschiedenen Teststände anschauen, die genutzt werden, um Verdichter und Brennkammern (sowohl für Erdgas als auch Wasserstoff) in Betriebsbedingungen zu testen und zu erforschen. Die Dimensionen der Anlagen waren außergewöhnlich. So war der mehrstufige Verdichter beispielsweise in der Lage das Volumen einer Vier-Zimmer-Wohnung zu befördern.

Neben vielen technischen und wissenschaftlichen Informationen erfuhren wir auch einiges über den Ablauf im Alltag eines forschenden Ingenieurs.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Professor Wirsum, Oberingenieur Christian Rakut und Nils Petersen für die unterhaltsame und lehrreiche Zeit am Institut.

IKDG Exkursion2023-01-22T22:43:59+01:00

Geothermie – Energie aus der Tiefe

Der Klimawandel und die Energiekrise sind große Herausforderungen unserer Zeit. Um insbesondere die energieintensive Wärme- und Kälteversorgung umzugestalten, wird in letzter Zeit häufig das Thema Geothermie, also Erdwärme, diskutiert. Doch wo genau kommt die Erdwärme überhaupt her und wie kann sie uns helfen, die Energieversorgung umzugestalten?
In unserer Vortragsreihe „Geothermie – Energie aus der Tiefe“ informieren Vertreter:innen aus Forschung und Wirtschaft über die Bedeutung der Geothermie in der Wärmewende. Dabei werden sowohl die Grundlagen der oberflächennahen und tiefen Geothermie beleuchtet, als auch aktuelle Einblicke in den Stand der Forschung und Umsetzung tiefer Geothermieprojekte in Deutschland gegeben.
Dazu berichten Expert:innen vom Geophysica, Fraunhofer IEG und Vaillant im Rahmen von drei Vorträgen in drei Wochen über ihre Arbeit zur Beratung, Entwicklung und Forschung zu oberflächennahen und tiefen Geothermieprojekten.


Anmelden könnt ihr euch über folgenden Link:

Geophysica GmbH ist international tätig. Unser Standort ist Aachen. Berater und Experten bewerten den geologischen Untergrund und lösen Aufgaben im Bereich der geothermischen Energiegewinnung, sowie der Grundwasser- und Rohstofferkundung.
Zu unseren Kunden gehören sowohl mittelständische und international tätige Unternehmen aus dem Bau- und Energiesektor als auch Behörden, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Unsere Motivation ist es, unseren Kunden hochwertige Ergebnisse zu liefern und durch Datenqualität und Transparenz der eingesetzten Methoden zu überzeugen.
Wir sind ein Team von Geowissenschaftlern mit starker physikalischer und mathematischer Ausrichtung und verfügen über langjährige Erfahrung im Umgang mit geowissenschaftlichen Daten. Als Spin-Off (2003) der RWTH Aachen, suchen wir, der Tradition der technischen Hochschule folgend, nach innovativen Lösungen und technischen Herausforderungen.

18.01.2023 18:30 Einführung in die Geothermie – Chancen und Herausforderungen im C.A.R.L. Raum S15

Wir sind eine Denkfabrik für die Energiewende und entwickeln unsere Ideen von der Skizze bis zur Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiesystemtransformation. Mit unseren Partnern aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand identifizieren wir Projekte mit großer Relevanz für den Klimaschutz, machen echte Anwendungen möglich und gestalten die Energiewende. Unsere Standorte liegen in den Strukturwandelregionen Lausitz, Rheinland und Ruhrgebiet sowie in der Industrieregion Oberrhein. Mit dem Know-how unseres Teams unterstützen wir die nachhaltige Transformation vor Ort, auf nationaler Ebene und im internationalen Raum. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinen dafür die notwendigen Fachkompetenzen aus den Feldern Analyse, Betriebsführung und Planung sektorengekoppelter Strom-, Gas- und Wärmenetze, Bohr- und Geotechnologien, Energie- und Verfahrenstechnik, Energiewirtschaft, Georessourcen und Geowissenschaften, Speichersysteme und Wasserstoffinfrastrukturen.

25.01.2023 18:30 Wärmenutzung und Potenziale in Deutschland im C.A.R.L. Raum S15

Sei innovativ, hör auf deine Kunden!“ war das Motto des Firmengründers Johann Vaillant im Jahr 1874. Seitdem hat sich die Vaillant-Group zum Weltmarktführer für zentrale Heizgeräte etabliert und entwickelt als deutsche Traditionsmarke energieeffiziente und umweltfreundliche Systeme zum Heizen, Lüften und zur Warmwasserbereitung. Der weltweite Absatz von 2,5 Millionen Gasgeräten und Wärmpumpen pro Jahr geschieht dabei in enger Zusammenarbeit mit mehr als 340.000 Partnern im Fachhandwerk.

01.02.2023 18:30 Erdwärmepumpen – Wie funktionieren sie, wann rechnen sie sich und warum sind sie unterschätzt im C.A.R.L. Raum S15

Geothermie – Energie aus der Tiefe2023-01-17T09:45:57+01:00

PEM Exkursion

Für unsere November Exkursion ging es am 09.11.2022 zum Elektromobilitätslabor (eLab) der RWTH Aachen. Das ist nur einer der vielen Forschungsstandorte, an welchen sich der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) mit verschiedenen Themenfeldern der Elektromobilität auseinandersetzt.
Wir wurden von Oberingenieur Mario Kehrer und Julius Hausmann empfangen. Neben der Besichtigung der Produktionsanlagen, konnten wir auch bei der anschließenden Diskussionsrunde viel lernen.

Bevor es ins Labor ging, haben wir eine kleine Einführung über die Produktionstechnik von Brennstoffzellen bekommen. Während die Batterie bei dem Rennen um die E-Auto-Technologie scheinbar die Nase vorne hat, erforscht das PEM-Anwendungsfälle, in welchen sich ein Wasserstoffantrieb als klüger erweisen kann. Dabei liegt der Fokus ihrer Forschung auf Skalierbarkeit und Kostensenkung der Brennstoffzellentechnologie. Danach ging es in die Laborhalle, die in viele kleine Stationen aufgeteilt ist, denn im eLab forschen und testen auch andere Institute, Startups und Unternehmen.

Des Weiteren ist die Batterieherstellung im PEM von besonderer Bedeutung. Hier konnten wir jeden Schritt von der Mischung der Aktivmaterialien über die Elektrodenbeschichtung bis hin zur fertigen Batteriezelle verfolgen. Das Besondere hierbei ist: Einige dieser kostspieligen Geräte eignen sich gleichzeitig für die Herstellung von Brennstoffzellenkomponenten, was zurzeit ein vielversprechendes Synergiepotenzial bildet.
Zurück zur Batterie, denn diese ist noch nicht einsatzbereit. Dafür muss die Batteriezelle erstmal einen aufwändigen Formationsprozess durchlaufen, bei dem die Batterie in einer kontrollierten Umgebung zum ersten Mal geladen und entladen wird. Im „Batter Abuse Center“ werden die Batteriezellen zudem auf ihre mechanischen, elektrischen und thermischen Eigenschaften getestet.
Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, gibt es zum Trost einen virtuellen Rundgang.

Das PEM bietet zahlreiche Abschlussarbeiten auch in Themenbereichen außerhalb des Labors. Reinschauen lohnt sich!

Vielen Dank an das PEM!

PEM Exkursion2022-11-17T14:03:38+01:00
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